
Fenstertausch im bewohnten Altbau: Die komplette Checkliste
Was Bewohner:innen vor, während und nach dem Fenstertausch im Wiener Altbau wissen sollten — Staub, Lärm, Genehmigungen, Garantie.
Ein Fenstertausch im bewohnten Altbau ist immer auch eine logistische Herausforderung. Wenn er gut geplant ist, läuft er für Sie als Bewohner:in praktisch geräuscharm ab — mit klaren Zuständigkeiten und einem nachvollziehbaren Zeitplan.
Vor dem Tausch: Was ist zu prüfen?
- Denkmalschutzauflagen bzw. Schutzzone (MA 19 in Wien)
- Eventuelle Vereinbarungen mit Eigentümergemeinschaft oder Genossenschaft
- Anforderungen an Fensterteilung, Sprossen und Farbgebung
- Bestehende Sonnenschutz- oder Insektenschutz-Lösungen
- Innen- und Außenputz-Zustand für saubere Anschlüsse
Während des Tauschs
Wir arbeiten pro Wohnung in der Regel raumweise, damit Sie nie das gesamte Zuhause räumen müssen. Möbel und Böden im Arbeitsbereich werden mit Spezial-Vlies abgedeckt, Bohrstaub mit HEPA-Staubsaugern direkt am Werkzeug abgesaugt. Pro Fenster rechnen wir 2–4 Stunden inklusive Demontage, Einbau, Putzanschluss und Reinigung.
Nach der Montage
- Funktionskontrolle aller Beschläge und Dichtungen
- Erstreinigung von Rahmen und Glas
- Übergabeprotokoll mit Fotos von Anschlussfuge und Detail
- Einweisung in Pflege und Wartung
- Kontaktdaten für 2-jährige Gewährleistungszeit
Kastenfenster: Erhalt oder Tausch?
Im Wiener Gründerzeit-Bestand sind Kastenfenster ortsbildprägend. Wir prüfen immer zuerst, ob eine Restaurierung wirtschaftlich und energetisch sinnvoll ist. Wenn nicht, planen wir originalgetreue Nachbauten, die alle modernen Anforderungen erfüllen und gleichzeitig den Charakter des Hauses bewahren.
Fazit
Mit guter Planung, klarer Kommunikation und einem erfahrenen Montageteam ist ein Fenstertausch im bewohnten Altbau heute keine Belastung mehr, sondern ein spürbarer Komfortgewinn ab dem ersten Tag.

